Korsika 2026; Tag 8

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8. Tag; Do 11. Juni Korsika, FeWo - Bastia, Nachtfähre nach Savona

 266 km

 
Vom heutigen Tag gibt es nur eine kurze Zusammenfassung und Bilder. Denn hier am Fähranleger auf dem Beton sitzend die Seite zu gestalten, macht sich nicht so gut.
(Inzwischen sind Texte ergänzt, da ich wieder zu Hause bin)

Früh begrüßte uns die Insel mit dichten Wolken, sogar ein paar Regentropfen fielen vom Himmel. Tja die Insel ist eindeutig traurig, dass wir fahren müssen.
Gegen halb Neun haben wir uns auf die Tour gemacht, durch unsere Haus & Hof Schlucht in die Mitte der Insel, dann nach Norden und zum Fährhafen.Die Tour war wieder sehr schön, auch wenn es am Nachmittag sehr warm wurde. In Bastia haben wir uns noch einen Eisbecher gegönnt, bevor wir zum Fähranleger fuhren, um unser mitgenommenen kühles Bier zu trinken. Die Fähre ist gerade angekommen, also wird es jetzt nicht mehr so lange dauern, bis wir an Bord können.

Morgen fahren wir noch von Savona zu unserem Motel, wo dann die Tour leider schon wieder zu Ende ist.


Hier die erwähnten Wolken über Korsika. Um 8:42 Uhr (also mit den Worten des Ossis dreiviertel Neun) haben wir unser gemietetes Haus mit komplatt beladenen Bikes verlassen.
    
 
 
Kurz nach Abfahrt bekamen wir in der Schlucht von Inzecca tatsächlich noch etwas Regen ab. Ist leicht erklärbar, denn die Insel weinte über unseren Abschied. ;-) Aber je weiter wir in Richtung Berge fuhren, um so besser wurde der Anblick des Himmels.

An der Stimmgabel Korsikas konnte ich einfach nicht vorbei fahren, denn der Anblick ist zu toll. Den Namen für den Baum hat Heiko vergeben, wobei er nicht verraten hat, ob sie für die Geräusche der Natur oder den Sound unserer Moppeds zuständig ist. Ich tippe auf zweiteres.
 

Nach einer Stunde schönster Kurven erreichten wir die T20 auf dem Kamm der Insel. Eigentlich wollten wir ja in Richtung Norden, aber da die ersten Pferde nach Futter riefen, haben wir uns "schweren Herzens" entschlossen, noch die sehr gut ausgebauten Kurven in südlicher Richtung zu fahren. Schnell getankt und dann wieder hoch gen Norden, natürlich durch die gleichen schönen Kurven.

Hier habe ich es mal wieder geschafft, die Jungs auf den Chip zu bannen. Angeführt von Heiko, ...
 
 
... gefolgt Basti und Markus ...
 
 
... kamen auch Christian und Phillip ums Eck.
 
 
Erny als der ständige Lumpensammler am Ende der Truppe grüßte noch freundlich.
 

Noch vor Corte verließen wir die breite T20 und verkrümelten uns in die kleineren Straßen der Berge. Trotz des teilweise wolkigen Himmels waren die Temperaturen wieder sehr hoch, so dass wir auch Pausen in die Kurvenwedelei einbauen mussten. Dies fiel uns aber in der schönen Landschaft nicht wirklich schwer.
 
 

Hier habe ich eine der immer wieder zu sehenden Flaggen abgelichtet. Der Maurenkopf ist ein Symbol für den Freiheitswillen des korsischen Volkes. Deshalkb sollte man die Korsen auch nicht als Franzosen ansprechen, das könnte zu Missstimmung führen. Korse ist hier die richtige Bezeichnung.
 

Ein weiteres Päuschen gönnten wir uns im Angesicht einer kleinen Kirche, man kann ja nie wissen, eventuell hilft es.
 
 

Die Mittagspause genossen wir in der schon bekannten Brasserie, wo es wieder sehr  leckeres Essen gab.
 

Der Kabeljau von Christian sah super dekoriert aus und hat wohl auch sehr gut geschmeckt.
 
Auch der Cheeseburger war sehr lecker, nur etwas ungewöhnlich angerichtet.
Das Burgerbrötchen hatte nur die Patty im Bauch und wurde halbiert in einer Käsecreme mit dunkel angebratenen würzigem Irgendwas serviert.
 

Sehr gut gesättigt machten wir uns wieder auf die Piste, diesmal wieder durch ein Tal. In diesem bekamen wir Anblicke präsentiert, die man hier öfters bekommt.

Als erstes ein Wegweiser, der von diversen Kugeln durchlöchert war. So ein Schild hat hier in Korsika kein einfaches Leben.
Als zweites ein verrosteter haufen Metall, welcher mal ein Auto war. Solche Wracks kann man hier in den Bergen (leider) öfters sehen, die Arbeit der Bergung wird oft vermieden.
 
    

Aus dem Tal heraus wieder auf den Bergen angkommen hatten wir einen tollen Blick auf die nördliche Bergwelt inklusive Nordküste.
 
 
Über eine sehr kleine Straße, auf der höchste Konzentration nötig war, fuhren wir ostwärts.
 

Denn hier besuchten wir die Kirche San Michele de Murato. die durch ihre zweifarbige bänderartige Gestaltung sehr interessant aussieht.
Wobei Besuch etwas übertrieben ist, denn den Eintritt für das Innere der Kirche bezahlte nur Heiko, wir anderen begnügten uns mit dem äußeren Anblick und der Pause im Schatten.
 
 
 
    
 
    

Langsam näherten wir uns Bastia, denn unsere Fähre mussten wir pünktlich erreichen.
 
 

Unten in Bastia wurden wir vom dichten Berufsverkehr förmlich erschlagen. Zum Glück bekamen wir in der Nähe einer Eisdiele Parkplätze für unsere Bikes, so dass wir uns einen Eisbecher gönnen konnten. So gekühlt fiel der Weg in den Hafen leichter.
 

Im Fährhafen angekommen ergänzten wir die Eiskühlung noch durch eine Bierkühlung, die uns auch gut gefiel. Wie unsere Stimmung trotz Abreise war, kann man glaube ich auf dem Foto gut sehen.
 

Während der Wartezeit auf unsere verspätete Fähre entdeckte ich mehrere Trucks, die meinen Namen trugen. Hatte ich ganz vergessen, dass ich eine Spedition habe.
 

Ich widmete mich im Hafen noch der Homepage, damit an dem Tag wenigstens noch Bilder ins Netz kamen. Nicht die bequemste Position, aber zumindest schattig.
 

Irgendwann kam dann unser verspätete Kutter an. Der Kapitän muss hier beweisen, dass er gut rückwärts fahren kann, denn or dem Hafen wird gewendet und mit dem Heck angelegt.
 

Wir saßen nach dem Anlegen in Bereitschaft, dennn bei der Beladung kommen die Moppeds als erstes an Bord.
 
 

Entgegen der Herfahrt, wo die Moppeds an den Seiten verzurrt wurden, kamen wir hier ein eine Art Moppedschachtel. Zu viert nebeneinander in sieben Reihen, das war ein ganz schönes Gedränge. Je weiter man vorn stand, um so größer war die A-Karte bei raus- und wieder reinschängeln.
 

Nach einer erfrischenden Dusche trafen wir uns in der Bar. Hier mussten wir aber schnell wieder raus, weil die Durchsage kam, dass das Restaurant für unser vorgebuchtes Essen bald schließt. Also schnell runter, futtern und dann noch ein Absackerbier in der Bar.
 

Schnell verschwanden wir dann in den Kabinen, denn morgen früh müssen wir zeitig aufstehen. Da wir berits um sieben Uhr in Savona sein sollen, wurde der Wecker auf 5:30 gestellt.
 
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