Korsika 2026; Tag 9

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9. Tag; Fr 12. Juni Savona - Motel Flower

248 km

 
Nach einer kurzen Nacht konnten wir noch an Bord der Fähre einen schönen Sonnenaufgang genießen. Leider merkten wir schnell, dass wir für die anvisierte Ankunftszeit noch viel zu weit von der Küste entfernt waren. Bald wurde auch eine Verspätung von einer Stunde, die sich noch zu eineinhalb Stunden ausbauten.
 

Als die Fähre bereits im Hafen angelegt hatte und die Entladung begonnen hatte, standen wir immer noch im Treppenhaus. Denn unser unterstes Deck war noch nicht freigegeben.  Grund dafür war ein Auto oder sowas, dass auf der Luke stand, über die wir aus dem Schiff heraus fahren mussten. Und der Fahrer des Autos war noch irgendwo an Bord und wurde mehrfach ausgerufen.
 

Irgendwann durften wir auch von Bord, inzwischen waren wir bie 2,5 Std. verspäteter Ankunft. Zuerst steuerten wir eine Tanke an, um für die Fahrt zum Motel gewappnet zu sein.
Längere Zeit fuhren wir in der Nähe der Autobahn, die wir mal rechts und mal links von uns hatten. Dabei konnten wir die verschiedensten Brückenbauwerke sehen. Unter anderem auch die abgelichtete Brücke, bei der der Beton scheinbar nicht mehr bis ganz nach oben gereicht hat.
 

Etwa eine Stunde nach Abfahrt wurden wir an einer Baustelle am vorankommen gehindert. Hier konnten wir selbst mit Moppeds nicht weiter. Also Route umplanen und erst mal zurück.
 

Ein Bauarbeiter zeigte uns diesen Fußweg, durch den auch andere Rollerfahrer durch sind. Aber mit unseren großen Maschinen mit Koffern dran war es leider unmöglich.
 

Nach Umplanung sind wir wieder los und haben die neue Strecke, die leider durch mehr Orte und auch größere Straßen führte, in Angriff genommen.
 
 

Die nächste Stunde fuhren wir auf stärker befahrenen Straßen, an denen irgendwer massenhaft 70er Schilder verloren hat. Dementsprechend machte es auch nicht so viel Spaß. Bei einer Pause in einem kleinen Cafe stärkten wir uns.
 

Die nächsten 90 Minuten waren vom Fahren auf verschiedensten Straßen, von schön bis gruselig, von breit bis zierlich gezeichnet. Es war nicht übel, aber so viel Spaß wie auf Korsika hat es nicht gemacht. Außerdem war es inzwischen sehr heiß, so dass eine schattige Pause anstand.
 

Um 17:15 Uhr kamen wir am Motel an, wo wir zum Abschluss der schönen Bike Woche ein halbwegs kühles Bierchen tranken.
 

Folgend kam noch mal die Arbeit, denn alle Moppeds mussten wieder auf die Hänger verladen werden. Verhältnismäßig schnell war es erledigt und die Gefährte bereit für die morgige Rückfahrt.
 
 

Frisch gemacht sind wir in die bekannte Pizzeria und haben uns ein lecker italienisches Abendessen gegönnt. Dazu gehörte natürlich Bruscetta für alle, die hier in interessanter Variante gebracht wurde.
 
 
 
Nach Elf sind wir in den Betten verschwunden, denn morgen früh klingeln die Wecker um 4:30 Uhr
 
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