Korsika 2026; Tag 4

zum 5. Tag
4. Tag; So 07. Juni Korsika, FeWo -  Ghisoni - Ajaccio - Zonza - FeWo

 256 km

 
Bei vielversprechend blauem Himmel starteten wir in den ersten richtigen Korsika Tag. Heiko hat als einziger den Pool genutzt, um richtig wach zu werden.
 
 
In der Zeit war unser Küchenteam bereits fleißig bei der Arbeit, um unser Frühstück zuzubereiten. Wie es schon allein aus Tradition nötig war, natürlich mit reichlich Rührei.
 
 
 
Als wir uns gut gestärkt auf die Tour begaben, kam auch der Haushund noch kurz gucken. Selbiger besucht uns auch regelmäig am Pool - und wenn wir ihn lassen würden auch in der Wohnung.
 
 
Um 8:40 Uhr waren wir abfahrbereit. Also an die Motoren und raus ins Kurveneldorado.
 
 
 
Auf der Anfahrt nach Ghisoni wurde unser zügiges Vorankommen von einigen Inselbewohnern gehemmt. Eine Gruppe Kühe ließ sich das Frühstück noch schmecken.
 
 
 
Auch kleine Kälbchen waren bei solchen Gruppen dabei. Etwas später ist ein solches vor einem Auto und nachfolgend unserer Gruppe davon gelaufen, immer die Straße entlang. Wir haben uns letztendlich mit ausgeschalteten Motoren rollen lassen, damit wir an dem armen Kalb vorbei kamen und selbiges wieder zurück zu Mutti konnte. Sind wir nicht lieb?
 
 
Aus dem Wald raus mussten wir eine kleine Pause einlegen. Erstens weil der Frühstückskaffee in die Nstur wollte und zweitens, weil das Bergpanorama so toll war.
 
 
 
 
Sogar Schnee liegt noch auf den höheren Bergteilen.
 
 
Nun durften wir mal wieder Berg ab fahren, und wie fast immer hier auf der Insel durch diverse Kurven.
 
 
Obwohl die Kurven ja riesen Spaß machen, muss man permanent aufpassen, sich durch die umliegende Landschaft nicht ablenken zu lassen. Also immer fein auf die Straße gucken und Passschilder oder Flüsse nur per Stopp bewundern.
 
    
 
Ein sehr schöner Teil der heutigen Tour war die T20 runter Nach Ajaccio. Vergleichbar mit unseren Bundesstraßen, ist sie einfach breit, super asphaltiert, und kurvig ohne Ende. Leider bin ich da nicht zum fotografieren gekommen, denn der Gashahn wollte einfach nicht zu gehen.
Aber beim erforderlichen Tankstopp konnte ich dann doch mal knipsen.
 
 
Die immer wieder zu sehenden Einladungen zu zoologischen oder auch kulturellen Highlights ignorierten wir konsequent. Leider gab es da keine Veranstaltung mit kurvigem Inhalt.
 
 
Die D302 nach Bella Verde war einfach nur ein Traum. Wie im Kurvenrausch düsten wir in die Berge. Als wir dann auf eine kleinere Straße abgebogen sind, mussten wir dringend eine Pause machen. Die Handgelenke forderten dies vehement ein.
 
Sehr schön ist hier auf Korsika auch der Verkehr - beziehungsweise der oft nicht vorhandene Verkehr. Auf den kleineren Straßen kann man als Gruppe einfach mal auf einer Brücke anhalten und stört niemanden. Und selbst wenn jamend kommt, kein Gehupe, alles easy.
 
 
In Bicchisano haben wir uns die erste größere Pause gegönnt. Allerdings gab es noch kein Futter, sondern nur koffeinhaltige Getränke. Das Foto habe ich gemacht, bevor der Espresso und Cappucino kam, sonst wäre ja mein Espresso kalt geworden. Nee nee, das geht ja garnicht.
 
 
 
Frisch aufgeputscht konnten wir uns wieder in die Kurven werfen. Über Pässe und durch traumhafte Landschaften düsten wir in Richtung Zonza.
 
 
 
 
Kurz vor Zonza haben wir ein Gruppenfoto gemacht, das aber schnell gehen musste. Denn inzwischen kratzte die Temperatur auch in den Bergen an der 30 Grad Marke.
 
 
In Zonza angekommen enterten wir wieder den kleinen Imbiss direkt am Denkmal.
 
 
Vorher parkten wir natürlich unsere Bikes in sehr paltzsparender Version. Fünf Moppeds in einer engen Parklücke, das funktioniert tatsächlich.
 
 
Dann aber rein in die Bude, Essen fassen.
Die Burger und auch das Panini (ohne Foto) waren saulecker. Auch die Pommes schmeckten gut, aber die hätten wir uns sparen können. Selbst Basti hat das Handtuch geworfen, obwohl er sonst alles auffuttert.
 
 
  
 
So vollgestopft stürzten wir uns in die Abfahrt zur Ostküste. Anfangs lief es noch etwas zäh, aber bald waren wir wieder im Kurvenrausch.
 
 
 
 
Im Tal angekommen entschieden wir, dass wir keinen Bogen mehr durch die Berge machen, sondern die Küstenstraße (eklig gerade dieses Ding) nach Ghisonaccia nehmen. Ein kurzer Einkauf wichtiger Lebensmittel, und schon waren wir zurück in der Unterkunft.

Hier enterten wir sehr schnell alle den Pool, natürlich nur mit erfrischenden Getränken.
 
 
 
 
Den Rest des Abend verbrachten wir mit lecker Abendessen und nettem Plausch über Biker, Bikes, Kurven und was weiß ich nicht noch alles.
Und morgen geht es dann wieder los - ab in die Kurven.
 
 
 
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