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Korsika 2026; Tag 3 |
zum 4. Tag |
| 3. Tag; Sa 06. Juni | Ankunft in Korsika, Tour Bastia - Cap Corse - Corte - Ghisonaccia |
260 km |
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Der heutige Tag begann für uns schon kurz vor Sechs, denn wir wollten eigentlich den Sonnenaufgang anschauen. Da sich am Horizont aber einige Wolken tummelten, klappte das nicht so wirklich. |
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Gegen 6:45 öffnete endlich das Restaurant zum Frühstück. Unser gemeinsam mit dem Ticket gebuchtes Mahl zeichnete sich nicht gerade durch Üppigkeit aus. Und das Brötchen hätte man auch gut als Unterleger für die Seitenständer verwenden können. Aber ansonsten war es ok und der Kaffee hat die Lebensgeister geweckt. |
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Sehr pünktlich liefen wir kurz vor Acht im Hafen von Bastia ein. Immer wieder erstaunlich, wie der Kapitän den riesigen Pot in den doch recht engen Hafen zirkelt. |
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Als ziemlich letzte verließen wir die Fähre und rollten erst mal gen Norden. Unser erstes Ziel war das Kap Korse. Die ersten etwa 10 km führten noch durch Stadtgebiet. Aber dann konnten wir endlich Gas geben und die ersten Kurven genießen, immer an der Küste entlang. An einem direkt an der Straße stehenden Genueserturm machten wir einen kurzen Fotohalt, dann düsten wir bald wieder weiter. |
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Im Norden angekommen gönnten wir uns in Barcaggio eine ausgiebige Kaffeepause. |
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Von hier hatten wir einen guten Blick auf die vorgelagerte Insel "Ile de la Giraglia". |
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Mit frischem Koffein im Blut stürzten wir uns auf die kurvenreiche Straße an der Westküste der Halbinsel. Diesen Teil der Tour kann man nicht beschreiben. Kurven ohne Ende, super Belag und recht wenig Verkehr. Das Problem war, dass man sich nicht durch die tollen Aussichten ablenken lassen durfte. |
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An drei Mülltonnen, die irgendwo im Nirgendwo standen, haben wir eine kleine Pause gemacht. So konnten wir ungestört etwas entsorgen und trotzdem die Tiefblicke genießen. |
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In Nonza war es Zeit für die Mittagspause. Also Parkplatz gesucht, was sich hier selbst mit Mopped nicht ganz einfach gestaltete, und dann rein in die Gaststätte. Mit Pizza's und Burger holten wir uns die verbrauchte Energie wieder zurück. Nur die Zeit der Zubereitung war etwas sehr lang, geschmacklich war es Klasse. |
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Kaum waren wir dann wieder auf der Piste, wurde unser Fahrdrang gebremst. Eine rote Baustellenampel nötigte uns zu einer dreiminütigen Pause. Dies macht sich besonders gut, wenn Schatte durch Abwesenheit glänzt und das Thermometer kurz vor der Dreißig ist. |
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Die nächste gute Stunde war von Heizerei vom Feinsten geprägt. Ann der nördlichen Küste entlang, leider nun mit etwas mehr Verkehr. Und was folgert daraus? Einiges mehr an Überholvorgängen trotz der sehr kurvigen Strecke. Diese Orgie führte dazu, dass wir auf dem folgenden Stück eher gerader Straße erst mal eine Erholungspause einlegen mussten. |
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Da wir nun alle schon recht groggy waren, sind wir auf kurzem Weg zuu unserem Ferienhaus gefahren. Dort angekommen fanden wir ein geräumiges Haus mit einer überdachten Abstellmöglichkeit für unsere Pferde vor. Unser Verieter war super freundlich und borgte uns sogar sein Auto für einen Einkauf. |
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Platz haben wir ohne Ende, großes Wohnzimmer, 5 Schlafräume, eine Terasse und sogar einen Pool. |
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Die Aussicht sowie der Garten sind ebenfalls top. |
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Der Pool wurde auch gleich genutzt, denn das Wasser war sehr erfrischend. |
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Nach Sieben kamen die Einkäufer von ihrem kleinen Einkauf zurück und sicherten unsere Verpflegung für den Abend. Man beachte, dass hinten rechts auch Wasser steht. |
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So konnten wir endlich unser Abendessen angehen, das Phillip in guter Tradition zubereitet hat. |
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Jetzt sitzen wir noch eine Weile bei einem erfrischenden Getränk auf der Terasse. Vermutlich werden wir aber nicht so lange sitzen, denn die Nacht auf der Fähre war nicht ganz so erholsam. Und die Tour hat auch ordentlich geschlaucht, also tut Ruhe not. Morgen werden wir vermutlich wieder etwas Mopped fahren - was sonst. |
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