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Süditalien 2026; Tag 4 |
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| 4. Tag; So 21. Juni | Amalfi Küste per Fähre, Positano |
45 km |
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Der Tag begrüßte uns wieder mit strahlend blauem Himmel und schon früh ziemlich warmen Temperaturen. Nachdem wir das Frühstück in Form eines Croissant und eines Kaffee zu uns genommen hatten, machten wir uns auf den Weg nach Salerno.
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Das geplante Parkhaus am Hafen war schnell gefunden, aber dann mussten wir noch 30 min laufen, um zum Kai der Fähren zu kommen. Normalerweise kein Problem, aber wenn die Zeit bis zur Abfahrt etwas eng und die Sonne schon sehr fleißig ist, wird es schweißtreibend.
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Am Touri Hafen wurden wir gleich vom Geruch frischen Fisches begrüßt. Klar, hier lagen vorn die ganzen Fischerboote. Erst weiter hinten kamen dann die Fähren zu den verschiedenen Orten und Inseln.
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Wir erreichten unsere gebuchte Fähre nach Positano mit 5 Minuten Puffer. Passt doch. Der Fahrtwind trocknete dann auch bald mein Hemd wieder, denn ich war klitschnass geschwitzt. Aber nicht nur ich.
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Immer entlang der Steilküste fuhren wir die Amalfi Küste ab. Echt beeindruckend, wie die kleinen Orte hier an die Felsen geklebt wurden.
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Als erstes legten wir in Amalfi an, wobei wir da auf dem Boot blieben und nur mal guckten.
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Weiter düsten wir in Richtung Positano, dem zweiten Halt und unserem Ziel.
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Immer wieder erstaunlich, mit welchem Vertrauen die Leute ihre Häuser selbst über Aushöhlungen bauen. Hat ja bisher gehalten, wird auch weiter halten.
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Schon beim anlegen konnte man den Blick auf Positano genießen.
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Vor dem Hafen liegen die ganzen Privatboote in Bojenfeldern vertaut. Von dort werden die Leute dann per Wassertaxi abgeholt und später wieder hin gebracht. Das hätten wir auch nutzen müssen, wenn wir, wie uraprünglich geplant, mit einem Mietboot den Tag auf dem Wasser verbracht hätten. Wie zu sehen haben wir uns aber umentschieden.
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Also runter von der Fähre und rein in den Touristentrubel.
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Anders kann man das echt nicht bezeichnen, denn der Ort ist mit Touris überschwemmt. Das macht stellenweise das voran kommen schon schwer.
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Je höher wir kamen, um so besser wurde der Blick nach unten. (Ich stelle gerade fest, dass dies eine hochintelligente Aussage ist. War doch ganz schön warm heute)
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An einem kleinen Cafe konnte ich meinen obligatorischen Espresso genießen. Ramona stand da einfach nur so ohne Getränk herum.
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Sogar Giraffen haben wir gesehen, natürlich nur mit bissl Phantasie.
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An einem der auch hier reichlich vorhandenen Keramikgeschäfte waren tolle Figuren ausgestellt. Es wurden immer nur ein paar Touris rein gelassen, die aber meist nix kaufen, sondern nur knipsen wollten.
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Überall im Ort gab es natürlich auch kleine und größere Geschäfte. Ramona war in ein paar Klamottenläden drin. Aber erstens wäre die Anprobe so verschwitzt ziemlich blöd gewesen und zweitens passten die kleinen Schildchen uns nicht, die da dran bammelten.
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Nach gut zwei Stunden bewegten wir uns wieder zum Hafen und reihten uns in die lange Schlange für die 13:30 Fähre nach Salerno ein. Knallige Hitze, ziemliches Gedränge, dicht vor uns fiel eine ältere Dame sogar um. Ihr wurde sogleich geholfen und reichlich Wasser gegeben, ein Italiener übergoss sie sogar damit, obwohl sie dies nicht wollte.
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An Bord unseres Schiffes wurde es dann wieder entspannt und wir konnten die Rückfahrt, die Aussicht und den Fahrtwind wieder genießen.
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Wohlbehalten brachte uns unser schnittiger Kutter zurück.
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Den Weg zum Parkhaus nahmen wir durch die Altstadt vonn Salerno, jedenfalls einen Teil davon.
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Die Kathedrale von Salerno schauten wir uns nur von außen an. Zu einem intensiveren Besuch waren wir beide nicht mehr fähig.
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Zurück im B&B warenn drei Sachen wichtig. Klimaanlage auf volle Pulle, apropos Pulle ein kaltes Bier aus dem Kühlschrank und dann ab unter die Dusche.
Nun werden wir gleich zum Abendessen gehen und vermutlich noch einen winzigen Schluck dazu trinken.
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