zum 15. Tag

Retirement Trip 2023; Tag 16

zum 17. Tag
16. Tag; Mo 06.03. Bush Gardens, Tampa 174 km
  
Heute wurde das leckere Frühstück bereits 7:30 Uhr gereicht. Der Grund dafür war mein Wunsch, einen Tag in Busch Gardens zu verbringen. Der Park ist eine Mischung aus afrikanischem Tierpark und Achterbahnpark. Auf der Fahrt in Richtung Tampa kamen wir durch einen Bereich, in dem ziemlich dichter Nebel über der Interstat lag. War aber zum Glück nicht besonders lange.
  
  
 
Kurz vor 10:00 Uhr rollten wir auf den großen Parkplatz, der zum Glück nicht besonders stark gefüllt war.
  
 
Auf dem Weg zum Eingang konnte ich schon die für heute nominierten Rivalen sehen. Chetah Hunt, die rechte grün gelbe Bahn, mein bisheriger Favorit hier im Park. Und links der Lifthill der neuen Bahn Iron Gwazi, von dem unter anderem auch Eric schwärmte und auf den ich sehr gespannt war.
  
 
 
Wie nicht anders zu erwarten führte uns der erste Weg zu Iron Gwazi. Dies ist ein Hybridcoaster, der mit einer ersten Abfahrt aus 63m Höhe und 91 Grad Gefälle, also bissl mehr als senkrecht, aufwarten kann.
  
 
 
Der Lifthill sieht schon mal sehr imposant aus. Wir haben uns für meine allererste Fahrt an der Front Row angestellt, wir wollten das Elend sehen, das da auf uns zu kommt. Das Rückhaltesystem besteht aus einen Hüftgurt, über den dann der eigentliche Haltebügel kommt. Der Oberkörper ist frei und nicht von Gurten verschandelt.
  
 
Nach der ersten Fahrt gab es nur ein Urtail, ein super Teil. Nach der senkrechten Abfahrt geht die gesamte Fahrt mit ordentlich Speed durch die verschiedenen Elemente, die den Mitfahrer immer wieder überraschen und fordern. So zum Beispiel eine Linkskurve, in der plötzlich mal die Neigung der Wagen nach rechts in die Schräge geändert wird. Oder eine Schraube, in der der Zug nicht gleichmäßig durch rollt, sondern in der Über Kopf Position erst mal paar Meter fährt, bevor es wieder weiter dreht.
Natürlich sind wir hier noch nicht gleich weg gekommen, sondern wieder rein in das tolle Teil.
  
 
 
Als nächste Bahn sollte eigentlich Chetah Hunt dran kommen, aber da war die Wartezeit mit 40 Minuten etwas zu hoch. Also sind wir erst Cobras Course gefahren. Hintergrund war ein Date, dass wir um 13:00 Uhr vereinbart hatten.

Petra hatte uns nämlich eineige Wochen vor dem Uralub auf ein Angebot des Parks hingewiesen, bei dem man an drei bahnen hinter die Kulissen schauen kann. Das haben wir natürlich schnell gebucht.
Die erste Bahn war Chetah Hunt. Hier bekamen wir sehr gute Erläuterungen zu dem verwendeten Katapultsystem mit Liniearmotoren.
  
 
Danach durften wir in die Wartungshallte und konnten und seo einen Zug mal genauer anschauen. Außerdem erklärte uns ein Serviceingeneur einiges zur Technik und beantwortete geduldig unsere Fragen.
  
 
 
 
Dieser Metallbolzen, den der Ingenieur hier in den Händen hält, verbindet die einzelnen Wagen des Zuges miteinander. Den hat er gerade aus einem Tiefkühlschrank genommen, denn bei Normaltermperatur würde der nicht in die entsprechende Öffnung passen. So genau und eng sind die Dinger gearbeitet.
  
 
Hier im Bild kann man die Permanentmagneten sehen, die unter dem ganzen Zug verteilt sind. Über diese wird mit den an den Schienen befestigten Elektromagneten die Kraft zum Abschuss der Züge erzeugt.
  
 
Nach diesen tollen Eindrücken wurden wir über einen speziellen Eingang zur Station gebracht und konnten bevorzugt den nächsten Zug besteigen. Und wie es der Zufall so wollte, lief ich gerade mal an der ersten Stelle und konnte mit Eric die Front Row entern.
  
 
 
 
 
Die zweite Bahn unserer Tour war Cobras Course. Dort gibt es keinen Lifthill, sondern die Züge aus je zwei Wagen werden per Fahrstuhl nach oben befördert. Dann geht die lustige Fahrt los, bei der erst vorwärts, dann nach Drehung der Wagen rückwärts und im letzten Teil in freier Drehung der Wagen gefahren wird. (Sorry für meine dicken Finger im zweiten Bild)
  
 
 
Auch hier waren wir eine Weile in der Wartungshalle, es war aber bei weitem nicht so informativ und umfagreich. Dafür durten wir hier den Steuerstand des Supervisors besuchen und mal zuschauen, wie die einzelnen Züge abgefertigt und freigegeben werden. Beendet wurde der Teil auch mit einer bevorzugten Fahrt.
  
 
 
Als letzte Bahn der Tour besuchten wir Montu, ein inverted Coaster. Man hängt also unter der Schiene und die Beine baumeln in der Luft.
  
 
 
Hier gab es zwar auch einige Erläuterungen zur Technik, aber das beste war der Gang in den hinteren Teil des Geländes, wo die Schienen geführt sind und sonst kein Besucher hin kommt. So konnten wir die Loopings, Schrauben, Immelmann und was auch immer der Zug hier noch durchfährt, aus der Nähe anschauen. Sogar den Wartungsturm bei einer Blockbremse durften wir erklettern, allerdings nur bis zur vorletzten Ebene. War eine ganz schön wacklige Angelegenheit, wenn der Zug über uns hineg donnerte.
  
 
 
 
 
 
Dies ist übrigens kein Tele Foto, sondern mit Normalbrennweite aufgenommen.
Auch hier durften wir nach der Führung eine bevorzugte Fahrt unternehmen. Damit war die für eine Stunde angesetzte Tour nach 1:40 beendet. Uns hat es toll gefallen.
  
 
Auf dem Weg zur nächsten Bahn kamen wir auch wieder an einigen Tieren vorbei. Aber ich denke, es ist schon zu merken, dass heute die Stahlungetüme im Vordergrund standen.
  
 
 
Tigris war nach Iron Gwazi die zweite Bahn, mit der ich bsiher nicht gefahren bin. Also ab zur zweiten Jungfernfahrt. Die Bahn ist nicht besonder lang, aber trotzdem ziemlich gut. Beim Start per Katapult wird man erst mal rückwärts beschleunigt, bevor dann in einem zweiten Abschuss in der richtigen Richtung die Fahrt beginnt. Auch hier warten interessante Elemente auf die Passagiere, allerdings ist die Fahrt nicht beosnders lang. Da musste ich doch gleich noch mal rein, um den Spaß etwas zu verlängern.
  
 
 
 
Sheikra wolltenw ir logischerweise nicht links liegen lassen, also sind wir einfach mal von rechts eingestiegen. Nach kurzer Wartezeit saßen wir in dem breiten Wagen (8 Personen nebeneinander) und genossen die sehr ruhige, aber trotzdem tolle Fahrt. Spaß kommt hier auch am Boden auf, denn die Wagen ziehen an einem Wasserbecken eine ordentliche Fontäne hoch, in der der eine oder andere Besucher eine schöne Dusche bekommt. Nicht immer sit das geplant.
  
 
 
 
Auf dem Weg zur finalen Fahrt kamen wir noch an einer Vogelvoliere vorbei, wo zwei Papageien (oder was auch immer das waren) fleißig beim schnäbeln waren. Und das einfach so in aller Öffentlichkeit.
  
 
 
 

Die Abschlussfahrt machte ich quasi zweimal mit Iron Gwazi. Einmal in der Mitte, die letzte Fahrt noch mal in der Front Row. Dann machten wir uns gegen 17:30 Uhr auf in Richtung Ausgang. Es schlaucht doch ganz schön, den ganzen Tag derartig aktiv zu sein und dann noch die Hitze ertragen zu müssen/dürfen.
  
 
 
 
Damit ist mein vorletzter Urlaubstag schon vorbei. Morgen wird es etwas ruhiger, da kommt wieder mehr die Natur zum tragen.
  
zum 15. Tag Startseite zum 17. Tag