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Süditalien 2026; Tag 15

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15. Tag; Do 02. Juli Fahrt entlang det Ostküste und dann in die Nähe von Neapel

 287 km

  
Früh sind wir noch ein wenig an der Küste entlang nach Norden gefahren. Einfach hin und wieder schauen, wie die Strände so sind. In der näheren Umgebung von Bari meist ziemlich felsig, änderte sich das weiter nördlich deutlich.
  
  
 
 
Um Barletta herum gab es kilometerlange Strände, die auch richtig gut besucht waren. Definitiv mein Traum, hier 2 Wochen Urlaub zu machen.
 
 
 
Nicht weit entfernt gibt es sehr große Salinen, in denen Meersalz gewonnen wird. Wie oft in solchen Bereichen waren auch hier diverse Pelikane bei der Futtersuche zu sehen. Leider konnten wir zum fotografieren nicht anhalten, wegen fehlender Haltebuchten.
 
 
 
 
 
In diesem Bereich konnten wir auch einmal direkt sehen, wie in Italien Umweltschutz betrieben wird. Die Straßenrände bzw. deren Pflanzen werden einfach abgebrannt. Passt schon.
 
 
Nun verabschiedeten wir uns von der Ostküste und fuhren gen Westen. Die nächsten vielen Kilometer erst mal nur durch Plantagen. Nektarinen, Weintraauben, Oliven und halt alles, was hier so auf Bäumen wächst.
 
 
 
 
Bald mussten wir aber auf die Autobahn und ab durch die Berge. Dort waren leider diverse Gewitterzellen auf Kollisionskurs zu uns.
 
 
Die Folgen bekamen wir schnell zu spüren. Es schüttete wie aus Kübeln, begleitet von Blitz und Donner. Da wir in den Bergen waren, kam das Wasser nicht nur von oben, sondern rauschte auch von den seitlichen Berghängen auf die Autobahn.
Hier war Aquaplaning gut zu trainieren. Längere Zeit war fahren mit etwa 50 km/h und angeschaltetem Warnblinker angesagt.
Ich bin bei der nächsten Abfahrt runter von der Autobahn, denn die Trucks fuhren teilweise trotz des Wetters wie blöde, das war mir einfach zu gefährlich.
 
 
Über die Landstraße erreichten wir gegen 15 Uhr unser Hotel kurz vor Neapel.
Der Plan war, dass Ramona noch den Pool nutzen und siech sonnen wollte. Na ok, die Poolnutzung hat noch geklappt, aber mit Sonne war heute nix mehr.
 
 
 
 
Zum Abendessen sind wir ins Zentrum von Nola gelaufen, wo wir uns als erstes eine Kirche anschauten. Was auch sonst.
 
 
   
 
 
Am Domplatz sahen wir dann, wie riesige Stelen aus Holz abgebaut wurden.
Dass dies vermutlich einen religiösen Hintergrund hat, war uns schnell klar. Google weiß, dass es sich hier um das Lilienfest (Festa dei Gigli), das jedes Jahr im Juni gefeiert wird. Dabei werden diese etwa 25 Meter hohen Stelen von Gruppen von Männern durch die Gassen getragen.
 
 
 
Sehr beeindruckend fand ich, dass die Männer, die diese konstruktionen abbauten, auf den Türmen ohne jede Sicherung herumkletterten. Und das waren schon so einige Meter, wo die waren.
 
 

Nach dem Abendessen sind wir zurück ins Hotel, noch ein Bierchen schlürfen und die Sachen packen.
Morgen dann noch zum Flughafen und dann geht es wieder nach Hause.
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