| zum 11. Tag |
Süditalien 2026; Tag 12 |
zum 13. Tag |
| 12. Tag; Mo 29. Juni | Santa Maria di Leuca, Südlichster Punkt Festlanditaliens, diverse Grotten |
198 km |
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Den Tag begannen wir heute in einem Cafe, beim "inclusive" Frühstück. Zwei Frühstücksbons haben wir bekommen, die je 5 € wert waren. Dafür konnten wir uns auswählen, was wir wollten. Also waren heute neben Kaffee und Craoissant auch noch Salami bzw. Kochschinkenbrötchen fällig. |
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Der Plan für heute war der Stiefelabsatz Italiens. Nach einer Stunde Fahrt waren wir in Santa Maria di Leuca angekommen. Damit hatten wir den südlichsten Punkt Festland Italiens erreicht. |
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Am Punta Ristola liefen wir noch bis zur Spitze, dann war das geschafft. |
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Wenn man sich die Steilküste so anschaut, vor allem die abgebrochenen Felsen, dann scheint Italien immer kürzer zu werden. Uns kann es egal sein, noch mal werden wir vermutlich nicht hier her kommen. Ganz toll waren die vielen Grotten, die wir so weit möglich erkundeten. Vom Wasser aus wäre es bestimmt besser gegangen, aber wir haben uns auf das kraxeln besschränkt. Unter anderem die Teufelsgrotte, die Flussgrotte und die Höhle der Riesen. |
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An einer Stelle sah es aus, als wenn ein wal gestrandet wäre. Aber bitte nicht weiter erzählen, sonst kommen sofort wieder die Tierschützer ... |
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Wie man auch deutlich sehen kann, haben sich diverse Touris für den Seeweg entschieden. Mit Kajak, SUP oder auch schwimmend versuchten sie die Grotten zu erkunden. |
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Einen Herrn haben wir beide beneidet, denn es war schon wieder ziemlich warm. Sein Sprung ins Nass brachte bestimmt einiges an Erfrischung. Wir hatten einfach nur Sorge, dass wir nach dem lockeren Hüpfer den Rückweg über die Steilküste nicht schaffen. |
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Hier hat Ramona kurz überlegt, ob sie mit einem sauberen Kopfsprung ins Wasser hechtet. Aber leider hatte sie das nicht wasserdichte handy dabei, also auch hier Fehlanzeige. |
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Nachdem wir uns etwa eineinhalb Stunden bei den Grotten aufgehalten haben, fuhren wir weiter ostwärts. In Leuca selbst haben wir nur einen kurzen halt am Hafen gemacht, dann sind wir weiter. |
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Die nächsten Kilometer waren geprägt von Felsen und Steilküste. |
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Am Ponte del Ciolo bzw. der darunter befindlichen Grotta Grande del Ciolo hielten wir an. Die kleine Badebucht incl. Grotte sah echt toll aus. Wobei die Grotte mit "Grande", was groß bedeutet, schon sehr wohlwollend betitelt ist. |
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Unten am Badestrand hielt sich die Anzahl der Besucher in Grenzen, das kann ich mir aber bei der Kombi aus Temperatur und steilen Treppen gut erklären. |
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Am Leuchtturm von Punta Palacia hielten wir das nächste Mal an. Dieser Leuchtturm steht am östlichsten Punkt Italiens und man ist hier am dichtesten an Albanien dran. Angeblich sollen hier das ionische Meer und die Adria aufeinander treffen. Ist mir aber egal, ich habe keinen der beiden getroffen und konnte somit nicht fragen. |
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Der letzte Halt des Tages war die Bucht bei der Monaca Höhle. Selbige sieht einfach nur toll aus, eingerahmt von Steilküste. |
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Mit etwas Kletterei kam man sogar auf Wasserhöhe herunter, musste aber auf die ab und zu auftretenden bösen Wellen acht geben. |
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Den Abend verbrachten wir wieder in der Stadt und später bei einem kleinen Abendessen. Morgen geht es ab nach Norden, Bari ruft. |
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