Australien 2011; Tag 5

 
5. Tag; So 30.10. Richtung Südküste, Albany, Walpole

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Der heutige Tag begann wieder gegen 6:00 Uhr, heute mal mit Frühstück im Zimmer. Zwar nur löslichen Kaffee, Toast, Marmelade und Honig - aber immerhin.

Bereits um 7:00 Uhr machten wir uns auf die Piste. Die ersten Stops ließen nicht lange auf sich warten, denn schließlich sind hier im Umfeld diverse Salzseen zu seh'n. Und da mussten wir auch mal ein wenig gucken. Was jetzt im Foto kaum rüber kommt, in natura waren die Seen deutlich lila. Keine Sorge, wir haben nicht zu viel Milka-Schokolade gegessen - die kann man sich hier nicht leisten.

 

 

 

Einen kurzen Stop machten wir auch mal an einer der typischen Farm-Einfahrten hier. Ähnlich wie in den USA sind die Einfahrten an der Hauptstraße immer mehr oder weniger chick gemacht, dahinter kommt dann weit zurückgesetzt das oder die Farm-Gebäude - hier hinter dem Wäldchen. Und auf der Wiese grasten artig die Schafe, hier noch im Wintermantel. Ein paar Kilometer weiter hatte eine Schafherde schon das Sommerkleid an - dafür strahlend weiß.

 

 

Längere Strecken fuhren wir auch heute wieder durch Getreidefelder. Soweit das Auge reicht nur Getreide, Getreide und Getreide. Und natürlich auch diverse Vögel, die es sich hier richtig gut gehen lassen.

 

 

In einem unscheinbaren Nest dann plötzlich ein Stop-Ruf von Ramona. In einem Gehege waren einige Kängurus. Zwar nicht in freier Wildbahn, aber wenigstens schon mal bei Tageslicht. So richtig kooperativ zeigten sich die Biester aber nicht, sobald man etwas näher ran wollte, sind die weg gehoppelt.

Ob ich doch mal mein Deo wechseln sollte?

 

 

 

Unser erstes landschaftliches Highlight war der Stirling Range Nationalpark, ein kleines Gebirge etwa 50 km vor der Südküste Australiens.

 

Hier war aber nur eine Stippvisite geplant, denn um den Park zu erkunden, waren längere Wanderungen nötig.

 

Wir begnügten uns mit ein paar Fotos und einem kurzen Spaziergang.

 

 

 

 

Im nächsten Park, dem Pongurup NP, wurde der Spaziergang dann schon ein klein wenig länger, mit etwa 30 Minuten aber immer noch keine Wanderung.

 

Zuerst besuchten wir den "Tree in the rock", einen Karri-Baum, der durch einen großen Granitblock gewachsen ist. Nix besonderes, aber doch ganz schön groß. Ist übrigens das Foto direkt hier drunter.

 

Dann spazierten wir noch einen Trail direkt durch den Wald, wo uns intensive Düfte umschmeichelten. jetzt nix falsch verstehen, wirklich angenehme Düfte vom Wald und den Blumen. Vögel waren auch reichlich zu hören, aber sobald man etwas näher heran kam, waren die Biester weg.

 

 

 

 

Am Ende des Spaziergangs wollte ich für meinen Vater noch ein Stückchen Feuerholz einsacken, aber irgendwie hatte ich mich verschätzt. Die erlaubten 7 kg für's Handgepäck hielt er nicht ein. Also habe ich ihn schweren Herzens da gelassen - gleich in der Nähe des schlafenden Elefanten, den wir kurz danach entdeckten.

 

 

Nachdem wieder einige Kilometer gefressen waren, das Auo getränkt und wir entwässert waren, konnten wir uns auf unser nächstes Highlight stürzen.

Dies waren die "Natural-Bridge" und "The GAP" direkt an der Küste vor Albany.

Die Naturbrücke ist ein ganz schöner Koloss, an den man leider nicht dichter heran kommt. Nicht besonders filigran, dafür aber echt gewaltig.

 

 

 

 

The GAP ist eine enge Spalte in der Steilküste, in der sich die Wellen lautstark brechen und mit viel Geschäume wieder in den Ozean zurückziehen.

Heute war allerdings nicht besonders hoher Wellengang und dementsprechend sparsam fiel das Ergebnis aus.

 

Die interessante Blume oder was auch immer hier drunter stand hier am Wegesrand herum. War wirklich schick anzuschauen.

 

 

Nächster Stop -- Blowholes

 

Leider weiß man bei den Blowholes nie so genau, ob die Holes auch blowen. Steht am Anfang des Trails auch extra ein Schild, nicht dass sich die Touri's noch beschweren. So war es dann leider auch heute, nix hat geblowt. Also haben wir einfach ein paar Fotos von der schönen Umgebung gemacht, sind ein wenig erst bergab und dann bergauf gewandert und

 

 

 

Letzter Punkt des Tages war der "Tree Top Walk", ein Baumkronenweg im Karri-Wald in 40 Metern Höhe.

Hier kann man den riesigen Bäumen einfach mal direkt in die Krone schauen. Da der ganze Weg mit Gitterrosten gebaut ist, kann man auch unter den Füßen gut nach unten gucken. Also schon ein recht interessantes Erlebnis, vor allem da die ganze Konstruktion auch noch ganz gut schaukelt.

 

 

 

 

 

Zum Schluss fuhren wir noch ein paar Kilometer auf einem Scenic-Drive. Tolles Wetter, schöne Aussichten und rings herum ein Fast-Urwald - was will man mehr.

 

 

Da wir bereits gegen 17:00 Uhr in Walpole - dem eigentlichen Ziel unserer heutigen Etappe - waren, entschlossen wir uns, noch 125 km dran zu hängen und nach Pemberton zu fahren. Die Strecke dort hin führte fast nur durch Wald ohne weitere Höhepunkte. Zweimal mussten wir dann erkennen, dass es in Australien wirklich nicht ganz leicht ist, in die Dämmerung hinein zu fahren. Zweimal wollten uns Kängurus vor's Auto hopsen - einmal Vollbremsung und einmal scharfe Bremsung waren die Folge - ohne Beulen.

In Pemberton mieteten wir uns dann im "Forest Lodge Resort" ein, einer etwas nobleren Bude. Aber wir hatten keinen Bock mehr auf Suchen.

 

 

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